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Tips zum Selbstausbau  

Jetzt geht es los!

Die schwierigste Frage: welches Fahrzeug!

Wenn ihr viel in Deutschland fahren wollt kommt ihr nicht um ein Fzg. mit akzeptabler Umweltschutzplakette herum, im Ausland ist das - noch - egal. Ich persönlich würde mir gerne als nächstes einen Sprinter ausbauen, lang, Stehhöhe, es gibt überall Ersatzteile, genügend Motorleistung, Allrad- Antrieb möglich!, alles nur eine Geldfrage.

 Absolutes Extrem: Ami- Pickup mit Auflieger und der zur riesigen Wohnkabine umgebaut. Wenn man einkaufen will oder die Gegend ansehen hebt man einfach die Wohnkabine ab und fährt los. leider ist der Spritverbrauch nicht mehr zeitgemäß.

Jetzt hier echte Fakten zur Wahl des Fahrzeugs:

 

Gewicht, welche Führerscheine sind vorhanden

Länge, Breite - Parkmöglichkeiten, solch ein Auto steht 90% seiner Zeit herum, eine wettergeschützte Unterbringung ist GOLD wert!!!

Verwendung: Urlaubsiduelle oder alltäglicher Gebrauch? Parkhäuser adé?

Primäre Kosten: Anschaffung, bei Exoten Transport - Zoll - Umrüstung auf deutsche StVzO

Sekundäre Kosten: Wie ist das Fzg. vorbereitet, ein Kofferaufbau aus PU - Schaum muß nicht mehr isoliert werden, wenig Möglichkeiten Kabel versteckt zu verlegen, rel. teuer, sicher dicht, schneller fertig, mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei einer "Blechkiste",

Wo wird ausgebaut, ich kenne Kunden, die draußen auf der Strasse ausbauen, im Winter eine zweifelhaftes Vergrügen, da würde ich ein Auto nehmen, was wenigstens schon isoliert ist.

Lackierung, muß das Fzg. lackiert werden, das kostet bei einem Kastenwagen 1000 € und mehr.

Folgekosten: Steuern, Kraftstoffverbrauch, Kosten auf Fähren ( wenn das Auto 30 cm länger ist als die nächst niedrigerere Kostengrenze erlaubt kann eine Fahrt nach Norwegen mal gerade 500 € teurer werden) Schutzbrief ?

Wie wurde das Auto vorher gefahren??? Leihwagen - nein danke, da bricht jeder drauf rum! Ein Auslieferungsfahrzeug einer Firma, das gut gepflegt ist, kann noch lange halten, ihr müßt nur mal herausfinden, wie der Fahrer morgens losgefahren ist.

Findet ihr noch mehr Gesichtspunkte? Über eine email mit weiteren Anregungen würde ich mich freuen.




Fritz-Berger.de Camping & Freizeit

 

Das Auto ist da!

Jetzt gilt es, das Fzg auf seine weitere Aufgabe vorzubereiten. Stellen wir uns mal vor, es sei ein Kastenwagen, Marke egal, 223 000 km gelaufen, unten seitlich ein paar Kratzer, rechts vor dem Rad eine Beule, die Tür hinten re schließt nicht vernünftig und im Dach sind ein paar Beulen, die ahnen lassen, daß das Dach bei irgendwelchen Transporten wohl nicht hoch genug war, das Auto ist 5 Jahre alt und hat 10.000 € gekostet.

  Bei der Km - Leistung würde ich Kupplung und Bremsen in der Werkstatt prüfen lassen. Eine allgemeine Kontrolle, die Ihr am Besten zusammen mit dem Gesellen oder dem Meister macht!!, ist vor dem Ausbau sicherlich sinnvoll.

  Da wir gerade in der Werkstatt sind, schauen wir uns die Lichtmaschine einmal gründlich an. Wenn sie dort elektrisch getestet werden kann, gut, gerne. wichtiger ist mir die Leistung. 55 Ampère ist Minimum, 100 bis 120 A sind besser, sie soll später wärend der Fahrt die Zusatzbatterien laden, den Kühlschrank über 12 V bereiben und das geht nurl, wenn die Lima stark genug ist. Jetzt bitten wir auch die Werkstatt, einen zuverlässigen Anschluß an dem D+ Anschluß zu verlegen, Kabel 1,5 mm², blau mit Kabelschutzschlauch versehen und so lang, daß es wenigstens bis hinter den Fahrersitz reicht. Das blanke Ende muß gut isoliert werden.

  Das Wichtigste ist die Art der Verbindung. Ein blauer oder roter Verbinder, der seitlich auf ein vorhandenes Kabel aufgesetzt wird, ist völlig verkehrt, diese Verbindung muß wasserdicht sein. Ein Steckanschluß an der Lima direkt wäre sehr gut, aber nicht an allen Lima´s ist der D+ frei zugänglich. Wenn die Verbindung bricht werden die Zusatzbatterien nicht geladen und der Kühlschrank arbeitet nicht mehr über 12 Volt.

Auch die Lackschäden solletn jetzt behandelt werden. Beulen würde ich in der Werkstatt ausbeulen lassen, es sei denn, ihr traut euch das selber zu. Das Einstellen der Hecktür ist sicherlich ein Fall für den Karosserieschlosser. Wir wollen erreichen, daß die Tür lichtdicht schließt, viel Erfolg.

 wenn das Auto nach dem Umbau lackiert werden soll, brauchen wir den Roststellen von außen erst mal nicht viel Aufmerksamkeit zu witmen. Kleine Beulen werden gerichtet, auch auf dem Dach und mit einem Zinkspray notdürftig versorgt. Der Lackierer schleift alles, was er nicht kennt, sowieso wieder runter.

 Wesentlich wichtiger sind jetzt Stellen, wo der Lack innen durch eine Beule von außen gerissen ist. Mit etwas Schwitzwasser entsteht dort eine Zeitbombe und nach 3-5 Jahren ein Rostloch von Innen.